Supervision
Supervision
Supervision ist fachliche Beratung für PsychotherapeutInnen. Sie besprechen eigene Behandlungsfälle mit einer erfahrenen Kollegin. Ziel ist, die eigene Arbeit zu überdenken und Behandlungen sorgfältig zu planen.
Dieses Angebot richtet sich an Fachleute, nicht an PatientInnen. Es ist von unserer psychotherapeutischen Behandlung getrennt.
Supervision bietet Dr. Marion Schowalter an. Sie ist Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) und von der Psychotherapeutenkammer Bayern akkreditierte Supervisorin. Seit 2010 prüft sie außerdem in der staatlichen Prüfung für PsychotherapeutInnen (Verhaltenstherapie).
Für wen?
Die Supervision richtet sich an:
- PsychotherapeutInnen in Ausbildung, die Supervision für ihre Ausbildung nachweisen müssen
- PsychotherapeutInnen in Weiterbildung nach der Approbation
- approbierte KollegInnen, die schwierige Verläufe besprechen oder neu mit Traumatherapie und EMDR arbeiten
- Teams und Institutionen
Die fachlichen Schwerpunkte sind Verhaltenstherapie, Traumatherapie und EMDR. Typische Themen sind zum Beispiel:
- Diagnostik, Fallkonzeption und Behandlungsplanung in der Verhaltenstherapie
- Stabilisierung und Traumakonfrontation bei Traumafolgestörungen
- Vorbereitung und Ablauf von EMDR-Behandlungen
- schwierige Situationen in der Sitzung, etwa Krisen, Suizidalität oder Dissoziation
- traumasensibles Arbeiten und Selbstfürsorge bei belastenden Inhalten
Wie läuft es ab?
- Anfrage: Schreiben Sie uns kurz, in welchem Rahmen Sie Supervision suchen. Nennen Sie dabei auch Ihr Ausbildungs- oder Weiterbildungsinstitut.
- Vorgespräch: Wir klären Ihre Ziele und die Vorgaben Ihres Instituts. Gemeinsam entscheiden wir, ob Einzel- oder Gruppensupervision besser passt.
- Supervisionssitzungen: Sie stellen Fälle vor, etwa anhand eines kurzen Fallberichts. Wir entwickeln gemeinsam ein Verständnis des Falls und nächste Schritte für die Behandlung. Auch Ihre eigenen Reaktionen auf den Fall haben Platz.
- Nachweis: Die Stunden werden dokumentiert, damit Sie sie bei Ihrem Institut vorlegen können.
In der Einzelsupervision ist Raum für Ihre eigenen Fälle und Fragen. In der Gruppensupervision stellen mehrere KollegInnen Fälle vor und lernen aus unterschiedlichen Sichtweisen. Beide Formen bietet Dr. Schowalter im Rahmen psychotherapeutischer Aus- und Weiterbildungen an.
Ort, Form und Abstand der Termine vereinbaren wir im Vorgespräch.
Hier erscheint in Kürze ein Video.
Wer übernimmt die Kosten?
Supervision ist keine Heilbehandlung. Krankenversicherung und Beihilfe spielen hier deshalb keine Rolle. Je nach Rahmen tragen Sie die Kosten selbst, oder Ihr Institut beziehungsweise Ihre Einrichtung übernimmt sie.
Häufige Fragen
Das hängt von den Regeln Ihres Instituts ab. Bitte klären Sie vor Beginn dort, ob es die Stunden anerkennt.
Dr. Schowalter ist an mehreren Ausbildungsinstituten als Supervisorin tätig. Dazu gehören unter anderem das CIP Bamberg und Erlangen, das IVS Nürnberg, die AVM und die DGVT.
In der Intervision beraten sich KollegInnen gegenseitig, ohne feste Leitung. In der Supervision leitet eine Supervisorin das Gespräch und bringt ihr Fachwissen und ihre Erfahrung ein.
Sie stellen Ihre Fälle ohne Namen und ohne andere erkennbare Angaben vor. Für Ton- oder Videoaufnahmen brauchen Sie die vorherige Einwilligung Ihrer PatientInnen. Auch in der Supervision gilt die Schweigepflicht.
Nein. In der Supervision steht Ihre Arbeit mit PatientInnen im Mittelpunkt. Persönliche Themen kommen vor, soweit sie die Behandlung berühren.
Am besten überlegen Sie vorab, welche Frage Sie zu einem Fall haben. Hilfreich sind kurze Angaben zu Vorgeschichte, Diagnose und bisherigem Verlauf. Nennen Sie auch, was Sie in der Behandlung bisher versucht haben.

