Lebenskrisen

Eine Trennung, ein Todesfall, eine schwere Krankheit oder der Verlust der Arbeit können das Leben aus dem Gleichgewicht bringen. Das ist eine normale Reaktion auf eine außergewöhnliche Belastung.

Manchmal reichen die eigenen Kräfte und die Unterstützung von Familie und Freunden nicht aus. Dann kann eine Begleitung helfen, die Lage zu ordnen und wieder Halt zu finden.

Für wen?

Mögliche Anzeichen, dass Sie Unterstützung brauchen:

  • Sie kommen über einen Verlust oder eine Trennung nicht hinweg
  • Sie schlafen schlecht, grübeln viel oder fühlen sich ständig angespannt
  • Alltag und Arbeit fallen Ihnen schwer
  • Sie ziehen sich zurück oder sind gereizter als sonst

Halten die Beschwerden länger an, kann eine Anpassungsstörung, eine Depression oder eine Traumafolgestörung dahinterstehen. Das klären wir gemeinsam.

Wie läuft es ab?

  1. Einordnung: Im Erstgespräch sprechen wir über das, was passiert ist, und darüber, wie es Ihnen jetzt geht.
  2. Stabilisierung: Wir schauen, was Sie trägt und was Ihnen im Alltag hilft, etwa ein fester Tagesablauf.
  3. Bearbeitung: Wir geben Gefühlen wie Trauer, Wut oder Angst Raum. Bei anstehenden Entscheidungen kann ein Problemlösetraining helfen.
  4. Abschluss: Wie viele Sitzungen nötig sind, ist sehr verschieden. Den Rahmen besprechen wir gemeinsam.

Eine Sitzung dauert 50 Minuten.

Unsere Praxis kann keine Notfallhilfe leisten. Im Notfall wählen Sie die 112. Rund um die Uhr hilft der Krisendienst Bayern (0800 655 3000).

Wer übernimmt die Kosten?

Wir sind eine Privatpraxis.

Liegt eine behandlungsbedürftige Erkrankung vor, übernehmen private Krankenversicherung und Beihilfe die Kosten in der Regel ganz oder anteilig. Ohne Erkrankung können Sie Gespräche selbst bezahlen oder ein Coaching wählen.

Häufige Fragen

Eine feste Grenze gibt es nicht. Wenn die Belastung über Wochen anhält oder Sie im Alltag kaum noch zurechtkommen, ist ein Gespräch sinnvoll.

Nach einer Gewalttat bieten Traumaambulanzen nach dem Sozialen Entschädigungsrecht (SGB XIV) schnelle Hilfe. Mehr dazu finden Sie unter Traumafolgestörungen.

Ja. Trauer ist keine Krankheit, kann aber sehr belasten. Gemeinsam schauen wir, was Ihnen hilft und ob mehr dahintersteht.